Angelika Hein  Heilpraktikerin

Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden


 

Klassische Homöopathie

In der Homöopathie haben sich wie in jeder Fachrichtung unterschiedliche Schulen herausgebildet. Wer sich auf so genannte klassische Homöopathie beruft, will damit zum Ausdruck bringen, sich möglichst nah an ursprünglich von Samuel Hahnemann [1755–1843] aufgestellte Grundregeln zu halten. Priorität hat dabei, wie sich am einfachsten die Verbindung zwischen dem Patienten und der am besten zu ihm passenden Arznei herstellen lässt. Als Orientierung dienen:

  • Verordnung von Arzneien nach dem Ähnlichkeitsprinzip
    „Similia similibus curentur“, „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“
     
  • Verwendung potenzierter Arzneien
    nach einem bestimmten Herstellungsverfahren, als Globuli oder Tropfen
     
  • Gabe von Einzelmitteln
    Vermeidung von Komplexmitteln mit mehreren Wirkstoffen

Kinderhomöopathie

Homöopathie für Kinder wird auch deshalb immer beliebter, weil viele Eltern möglichst früh von einer Medizin profitieren wollen, die als besonders sanft gilt. Für Frauen heißt dies oft schon eine Begleitung während Schwangerschaft und Geburt, einer Zeit, in der sie mehr als sonst darauf achten, was sie zu sich nehmen.

Von einfachen anfänglichen Stillproblemen bis hin zu schweren Erkrankungen lohnt es sich praktisch immer, sich in homöopathische Behandlung zu begeben, oftmals als Ergänzung zum Kinderarzt ihres Vertrauens.

Die Kinderbehandlung ist mir ein besonderes Anliegen, denn wenn man früh anfängt, lassen sich spätere chronische Erkrankungen womöglich sogar vermeiden.

Bei einfachen akuten Erkrankungen erhalten Sie von mir auch Hilfe zur Selbsthilfe. In chronischen Fällen sollte jedoch unbedingt eine umfassende Anamnese erhoben werden, damit bestehende Beschwerden nicht unterdrückt, sondern behandelt werden.

Ignatia amara (Bild: Köhler Atlas der Medizinalpflanzen, Orig. 1887)

Meine Schwerpunkte sind:

  • Chronische Erkrankungen
    Nach wie vor die Domäne der Homöopathie, gerade bei Kindern. Typische Indikationen sind Infektanfälligkeit, Ohrenentzündungen, Bronchitiden, Hauterkrankungen (Neurodermitis), Allergien, aber auch Entwicklungsverzögerungen.
     
  • Familienorientierung
    Schulprobleme, Schlafstörungen, Einnässen usw. sind komplexe Themen, die nicht isoliert betrachtet werden können. Zusätzlich zur Homöopathie (mit ausführlicher Familienanamnese) räume ich der Beratung großen Raum ein und beziehe auch die Eltern mit ein, wenn es notwendig ist.
     
  • Sensible/sensitive Kinder
    Zunehmend mehr Kinder leiden schon früh unter unspezifischen Unverträglichkeiten gegenüber Umwelt- und Naturreizen – und dies allein aufgrund ihrer erhöhten Sensibilität. Diese Patienten erfordern eine besonders einfühlsame Behandlung, da sie oftmals sogar auf die Homöopathie stark reagieren. Sehr gerne arbeite ich inzwischen in solchen Fällen ergänzend mit Bach-Blüten, die nach meiner Erfahrung noch sanfter wirken.

 

Viel Wissenswertes zur Homöopathie finden Sie bei Thomas Mickler: www.mickler.de